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Kapitel 3: Der DAILY HERALD

Lesen Sie den Bericht aus dem Daily Herald über das mysteriöse Verschwinden von WERNER BORCHERT

JOURNALIST IN PERU VERSCHOLLEN

Lima, London. Der deutsche Journalist und Autor Werner Borchert ist seit fast vier Wochen in den peruanischen Anden verschollen. Inzwischen muss von seinem Tod ausgegangen werden.

Rätselraten herrscht nach wie vor über die Gründe für Borcherts Reise. Was wollte er in Peru? Warum hat er sich nicht einmal seinen engsten Freunden anvertraut? In den letzten Wochen vor seiner unerwarteten Abreise hatte Borchert für das Magazin "Archaeology Today" an einem Artikel über die Opferrituale der Mayas gearbeitet. Es gab auch Pläne, die ebenso bekannte wie berüchtigte britische Archäologien und Abenteurerin Lara Croft zu interviewen. Ein erstes Treffen an einem Termin zwei Tage vor seiner Abreise kam jedoch nicht zustande. Mark Richard, Herausgeber von "Archaeology Today", weist jedoch darauf hin, dass es keinen Zusammenhang zwischen Borcherts Projekten und seiner Abreise gibt. "Uns war nichts von einer geplanten Reise bekannt". Die peruanische Regierung bestätigt Borcherts Einreise am 21. Februar. Er verbrachte einen Tag in einem Hotel in Lima, bevor er per Bus ins Hochland fuhr. Dort verlieren sich seine Spuren. Angesichts der dort herrschenden Kälte und der Unmöglichkeit, Nahrung zu finden, bezweifeln Beobachter, dass Borchert noch am Leben ist. Zum Zeitpunkt seines Verschwindens war Borchert Junggeselle und kinderlos.

Lost In The Andes





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