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Audio 1950 - 1959

Kind Of Blue

Apr-03-2005

Miles Davis, 1959

kind of blue

1959 rief Miles Davis zwei bekannte Solisten - Cannonball Adderly und John Coltrane - ins Studio, um mit ihnen, begleitet von einer kompetenten Rhythmusgruppe (Paul Chambers, Bill Evans, James Cobb, Wynton Kelly) ein paar Tracks aufzunehmen, die er unmittelbar vor denn Sessions hastig skizziert hatte. Zur Überraschung der Musiker erhielten sie, wie es sonst üblich war, weder ein festes Akkordschema noch Harmonien - stattdessen wies Davis sie an, zu einem vorgegebenen Thema über Skalen zu improvisieren. Selbst die Dauer der Improvisation lag weitgehend in ihrem Belieben. Dieses Verfahren, das wir heute als "modale Spielweise" kennen, war damals neu ... aber keineswegs so revolutionär, wie man vielleicht glaubt, denn im Blues wurde schon lange über pentatonische Skalen improvisiert.

Wie auch immer, die Musiker nutzten ihre Freiheiten, und es entstand eine der schönsten Platten des Jazz überhaupt. Die Musiker spielen entspannt, erzeugen eine bis dahin unbekannte ruhige und fließende Atmosphäre, die auch für den Nicht-Kenner erfahrbar ist. Das Stimmungsspektrum reicht von "blue" bis "heiter", alles durchflutet von einer unglaublichen Leichtigkeit (aber ohne in Banalitäten abzurutschen).

Wie Davis später erklärte, waren ihm die komplizierten und schnell wechselnden Harmonien des BeBop zu schwer geworden, er konnte sie nicht mehr spielen, und hatte sich deshalb zur modalen Spielweise entschlossen. Viele Musiker folgten ihm und eröffneten so dem Jazz, der eingeschlossen war in einem engen Korsett technischer Zwänge, neue Freiräume und eine neue emotionale Beweglichkeit.





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