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Filme 1960 - 1969

Blast Of Silence

Jan-13-2012

"Blast Of Silence", USA 1961; Regie: Allen Baron

Blast Of Silence

Blast Of Silence

Blast Of Silence

Blast Of Silence

Blast Of Silence

Der Auftragskiller Frank Bono (Alan Baron) kommt in das weihnachtlich gestimmte New York, um den Gangsterboss Troiano umzubringen. Er macht sich routiniert und scheinbar gelassen an die Arbeit, erkundet Locations, beschafft sich eine Waffe und entwickelt einen Plan. Aber die Dinge laufen aus dem Ruder, es gibt unerwartet erste Tote und einen ernsten Konflikt mit seinem Auftraggeber, zu dem er telefonisch Kontakt hält. Und plötzlich ist er selbst ein Gejagter.

Dem Film geht es weniger um das Erzählen dieser Geschichte, als um die Ausleuchtung der Psyche der Hauptfigur. Die Kamera bleibt bei Bono, beobachtet seine Handlungen, und die ganze Zeit hören wir als voice-over Bonos inneren Monolog. Und da liegt die Spannung, denn wir spüren sehr schnell, dass der Killer ein verzweifelter, einsamer Mensch ist, der auf ein völlig verpfuschtes Leben zurückblickt. Und diese Erkenntnis vor sich selbst hinter Zynismus und Coolness verstecken will. Besonders deutlich wird Bonos Tragik, als er unerwartet eine alte Bekannte trifft und die Chance auf eine mögliche Beziehung durch seine unbeholfene und grobe Annäherung zunichte macht. Da ist das Ende nur logisch ...

Ein existenzialistischer Film-noir, der mit einer realistischen Sichtweise überrascht und schockiert.

Bewertung

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Armee im Schatten

Oct-12-2011

"L'armée des ombres", F/I 1969; Regie: Jean-Pierre Melville

Armee im Schatten

Die berühmte Eingangssequenz

Armee im Schatten

Auch in Frankreich gab es Lager

Armee im Schatten

Gerbier setzt für den Widerstand sein Leben aufs Spiel

Armee im Schatten

Die Nazis kennen kein Erbarmen

Armee im Schatten

Mathilde ist mutig, aber ist auch nur ein Mensch

Armee im Schatten ist ein Film über die französische Résistance im von den Nazis besetzten Frankreich. Im Mittelpunkt steht Philippe Gerbier (Lino Ventura), ein ranghohes Mitglied des Widerstandes. Der Film zeigt die tägliche Bedrohung und die Konsequenz bei Entdeckung: Folter und Tod. Dieses Schicksal droht Gerbier gleich zu Anfang des Films, denn er ist von einem Kollaborateur aus den eigenen Reihen verraten worden. Ihm gelingt die Flucht, und von nun an muss er untertauchen, da sein Gesicht bekannt ist. Er erlebt, wie Mitkämpfer weniger Glück haben und von den Nazis zu Tode gefoltert werden. Eine seiner engsten Vertrauten ist Mathilde (Simone Signoret), die aber schliesslich auch in die Hände der Nazis gerät ...

Melville weiß, wovon er erzählt, denn er war selbst Mitglied der Résistance. Zusätzliche Authenzität erhält der Film dadurch, dass er auf wahren Begebenheiten beruht. Wenn im Abspann lakonisch vom weiteren Schicksal der Akteure berichtet wird, erweckt das beim Zuschauer grenzenloses Grauen.

Armee im Schatten ist kein Action-Film, sondern wird in einer nüchternen, fast dokumentarischen Sprache erzählt. Aber er erzeugt eine atemlose Spannung, die den Zuschauer mitreißt und nicht mehr loslässt. Das Entsetzen kommt auf leisen Sohlen, aber wirkt tief und äußerst nachhaltig.

Seine Wirkung verdankt der Film nicht nur einem superben, sorgfältig ausgearbeiteten Script, sondern auch einer meisterlichen Bildsprache. Und natürlich den Darstellern - es wäre ungerecht, hier allein die Leistungen der beiden Hauptdarsteller hervorzuheben, denn das gesamte Ensemble, bis in die kleinste Nebenrolle, agiert absolut glaubwürdig und überzeugend. Alle Figuren haben Schwächen und begehen Fehler, aber sie werden uns glaubhaft nahegebracht und dabei niemals denunziert.

Ganz klare Empfehlung für jeden, der großes Kino zu schätzen weiß.

Bewertung

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Yojimbo

Nov-16-2005

"Yojimbo", Japan 1961; Regie: Akira Kurosawa

Yojimbo

Der Samurai hat alles im Blick

Ein klassisches Sujet (einsamer Held kämpft gegen Übermacht), von Kurosawa meisterhaft umgesetzt. Jede Einstellung zeigt die Genialität des Regisseurs. Und Toshiro Mifune ist animalisch, geheimnisvoll und authentisch. Nur wenige Filme haben mich so beeindruckt wie dieser.

[Yojimbo]

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Die Braut trug Schwarz

Jan-30-2010

"La mariée était en noir", France/Italy 1968; Regie: Francois Truffaut

Die Braut trug Schwarz

Die Braut ist wunderschön, aber auch gefährlich

Eine Hommage an Hitchcock sollte dieser Film sein, aber unter diesem Gesichtspunkt scheitert er. Zwar ist die Musik von Bernard Herrman - der tatsächlich deutliche Hitchcock-Assoziationen hervorruft -, aber ansonsten erinnert nichts an Hitch. Es fehlt an Suspense und Abgründigkeit, den Figuren mangelt es an Tiefe, und sie werden dem Zuschauer auch nicht so nahe gebracht, dass er wirklich mitzittert. Es muss auch die Frage erlaubt sein, warum Truffaut die Chronologie der Ereignisse durchbricht und so den Zuschauer lange Zeit über die Hintergründe der Mordtaten im unklaren lässt. Das hat Hitch niemals getan, er hat den Zuschauer immer früh mit einbezogen.

Aber auch abgesehen von dem Anspruch, eine Hitchcock-Hommage zu sein, hat der Film mich nur leidlich überzeugt. Jeanne Moreau wirkt in der Rolle des Racheengels schablonenhaft und eindimensional und gibt der Figur keine Tiefe. Ganz besonders aber leidet der Film unter einem Plot-hole gigantischen Ausmaßes - er gibt nämlich keinerlei Hinweis darauf, wie "die Braut" die Identität der von ihr "heimgesuchten" Männer ermittelt hat.

Einer der schwächeren Filme Truffauts.

Bewertung

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Asphalt-Cowboy

Mar-21-2005

"Midnight Cowboy", USA 1969; Regie: John Schlesinger

Asphalt-Cowboy

Die Geschäfte laufen nicht so, wie Joe Buck sich das gedacht hatte

Skandal! Ein als Cowboy verkleidetes Landei aus Texas fährt nach New York, um seinen Lebensunterhalt als Callboy zu verdienen. Zunächst bei reiferen Frauen, dann, als das nicht funktioniert, bei Schwulen. Er scheitert, denn der Moloch NY ist kalt und unbarmherzig.

Dieses ausschließlich an Originalschauplätzen gedrehte, hochkarätig besetzte Drama (Dustin Hoffmann und, in der Rolle seines Lebens, Jon Voight) gewann überraschend 3 Oscars.

[Asphalt-Cowboy]

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