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Filme 1970 - 1979

Das Mädchen und der Kommissar

Jan-29-2010

"Max et les ferrailleurs", France/Italy 1971; Regie: Claude Sautet

Das Mädchen und der Kommissar

Noch ahnt Lily nicht, was für ein perfides Spiel Max mit ihr treibt

Der Film macht deutliche Anleihen beim film noir, verzichtet aber auf den Gestus der Coolness. Stattdessen werden die Motivationen der Akteure anhand der Handlung deutlich gemacht, und so erleben wir, wie die Geschichte um Kommissar Max (Michel Piccoli), der sich das Vertrauen einer Prostituierten (Romy Schneider) erschleicht, um einen Banküberfall zu provozieren, auf ein schockierendes, aber letzten Endes doch nur konsequentes Finale hinausläuft.

Sautet ist ein präziser Filmemacher, dem es - anders als seinen Kollegen des Neuen Französischen Kinos, wie z.B. Godard -, nicht um die Revolutionierung der Filmsprache, sondern um Authentizität der Figuren geht. Logiklöcher kann man bei ihm kaum ausmachen.

Piccoli agiert gewohnt souverän und zurückhaltend, Romy Schneider spielt die Rolle der nach außen abgebrühten, aber sehr verletzbaren Hure mit großer Glaubwürdigkeit.

Das Mädchen und der Kommissar läutete das neue Jahrzehnt, das noch viele innovative Filme hervorbrachte, würdig ein.

Bewertung

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Familiengrab

Feb-17-2009

"Family Plot", USA 1976; Regie: Alfred Hitchcock

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Barbara Harris spiritiert

Familiengrab

Bruce Dern investigiert

Barbara Harris gibt eine umwerfende, zwischen Raffinesse und Naivität wechselnde Spiritistin, und Karen Black betört mit dem bezaubernsten Silberblick seit Barbra Streisand. Ansonsten findet man wenig Glanzlichter in Hitchs letzter Arbeit. Die beiden männlichen Hauptdarsteller agieren desinteressiert (Bruce Dern) oder ölig-steif (William Devane), und irgendwie brauchen alle Figuren viel zu lange, um sich und ihre Motive klar zu machen.

Das Hauptproblem des Films ist aber die wirre und unnötig komplexe Story, die sich zu oft unwahrscheinlicher Zufälle bedienen muss, um voranzukommen. Die humoristischen Einlagen funktionieren teilweise (und bringen dann tatsächlich etwas Farbe in den Film), verkommen aber an anderer Stelle zu Klamauk und degradieren die Darsteller zu lächerlichen Karikaturen.

Trotz einiger atemberaubender Kameraeinstellungen insgesamt ein inkonsequenter und uninspirierter Hitchcock. Es gibt ihn jetzt im Doppelpack mit Psycho" zu einem Sonderpreis (ich habe bei Kaufland EUR 5,-- bezahlt), und das wiederum stimmt versöhnlich.

Bewertung

[www.imdb.com]

[Trailer]

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Mord an einem chinesischen Buchmacher

Apr-03-2007

"The Killing Of A Chinese Bookie", USA 1976; Regie: John Cassavetes

There Will Be Blood

Vitelli sonnt sich in seinem Erfolg. Aber nicht mehr lange ...

Vitelli, die Hauptfigur in diesem Film über den Überlebenskampf eines Club-Besitzers, ist äußerst widersprüchlich. Aber Vitelli wächst über sich hinaus, als es ihm an den Kragen gehen soll, und am Ende zittern wir mit ihm.

[Mord an einem chinesischen Buchmacher]

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Im Reich der Sinne

Mar-28-2005

"In the Realm of the Senses", France/Japan 1976; Regie: Nagisa Oshima

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Wo steht geschrieben, dass man Liebe nur im privaten Bereich ausübt?

Porno oder nicht, das war die vorherrschende Frage, als der Film 1976 auf Festivals vorgestellt und diskutiert wurde. Zu kurz kam dabei eine inhaltliche Auseinandersetzung, und so kriegte der Film den Stempel "Skandalfilm", ohne diesem Stempel gerecht zu werden. Zwar provoziert er auf der formalen Ebene durch seine offenherzige Darstellung von Sex, aber inhaltlich ist er ohne gesellschaftliche Revelanz. Ein Porno ist er übrigens - selbst wenn man die "strengeren" Maßstäbe von 1976 anlegt - auch nicht. Sehenswert ist er wegen der Ästhetik der sorgfältig inszenierten Bilder.

[Im Reich der Sinne]

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