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The Ages Of Myst

Geheimnisvolle Welten

Zum Anfang findet der Spieler sich auf einem winzigen, sehr friedlich wirkenden Eiland wieder. Dumm nur: Er weiß weder, wer er ist, noch wie er auf das Eiland gekommen ist. Geschweige denn, was er dort sucht. Wie er nun das Eiland vorsichtig (aus der Ego-Perspektive und per Maus-Click) erkundet, eröffnet sich ihm eine skurrile Welt: Es gibt zahlreiche seltsame Gebäude (von denen eins aussieht wie ein Observatorium), einen kleinen Tempel, eine Mole, vor dem ein halb versunkenes Schiff im Wasser dümpelt, einen kleinen Wald, eine altertümliche Rakete und einen Leuchtturm. Alles scheint der Phantasie Jules Vernes entsprungen zu sein.

Myst

Zunächst kann der Spieler keins der Gebäude oder Gebilde betreten, die Zugänge sind durch merkwürdige Schalter gesichert. Nach und nach wird ihm klar, dass eine seiner vordringlichsten Aufgaben darin besteht, die dahinter stehenden Mechanismen zu entschlüsseln. In der Nähe des Hafens findet er einen weggeworfenen Brief, in dem von einer Catherine die Rede ist. Offenbar ist jemand in Not, und der Spieler ist gekommen, um zu helfen.

Bald lernt der Spieler einige der Mechanismen zu verstehen, und er gelangt in den Besitz weiterer Informationen und begreift einige erste Zusammenhänge. Das Eiland, auf dem er sich befindet, heißt Myst, und offenbar gibt es vier weitere Inseln, die alle nach Zeitaltern (= "Ages") benannt sind. Oder handelt es sich, wie die Namen ja schon surgerieren, bei allen Inseln um ein und dieselbe, nur in verschiedenen Zeitaltern? Wie auch immer, dem Spieler wird klar, dass diese Welt durchaus nicht so friedlich ist, wie es den Anschein hat ...

Myst

Viele Details setzen sich schließlich zu einer bizzaren, phantastischen (aber nicht unlogischen) Geschichte zusammen. Der Schreiber Atrus und seine Frau Catherine, zwei Brüder und geheimnisvolle Bücher spielen darin zentrale Rollen. Es gilt, das Überleben der Welt Myst zu sichern. Und das ist keine leichte Aufgabe, der Spieler braucht dafür seinen ganzen Verstand, Geduld und eine gute Beobachtungsgabe.

Am Ende muss der Spieler eine schwerwiegende Entscheidung treffen. Ich möchte nichts vorwegnehmen, denn schließlich macht das Zusammensetzen dieser wahrhaft "myst"-teriösen Geschichte einen großen Teil des von Myst ausgehenden Reizes aus, aber ich empfehle, vorher den Spielstand zu speichern.

Myst

Bei Myst handelt es sich um ein lupenreines Graphic-Adventure. Es gibt, abgesehen von gelegentlichen animierten Sequenzen, so gut wie keine Bewegung. Langeweile kommt trotzdem nicht auf - die sorgfältig gestalteten Bilder lassen vor dem Auge des Spielers eine derart phantastische Welt entstehen, dass man unwillkürlich immer wieder den Atem anhält, das Spielen vorübergehend vergisst und einfach nur auf den Bildschirm starrt, um sich satt zu sehen. Dann strengt man sich an, das aktuelle Rätsel zu lösen, um möglichst schnell ein neues Bild zu sehen zu kriegen.

Myst

Die Steuerung ist einfach und schnell erlernt. Auch der Schwierigkeitsgrad ist moderat - ich habe das Spiel seinerzeit gemeinsam mit meinem Sohn gelöst, und auch, wenn es einige knifflige Stellen gab, an denen wir mehrere Abende gesessen haben, so haben wir doch keine Hilfe benötigt. Der Spielspaß triumphierte stets über gelegentlich aufkommenden Frust.

Myst

The Ages of Myst setzte Maßstäbe für ein ganzes Genre und konnte sich bis vor Kurzem sogar rühmen, das beliebteste (weil meistverkaufte) Computerspiel der Welt zu sein. Aus der gleichen Schmiede folgte wenig später Riven, mit ähnlichem Gameplay, aber viel zu schwierig, wie die Spielerwelt sich einhellig beschwerte. Nach und nach kamen weitere Folgen, teilweise unter anderem Namen und von anderen Entwicklern, später dann auch in 3-D und "verbesserter" Graphik. Alles keine schlechten Spiele, aber dem Original konnte keins dieser Sequels, was Spielspaß und Faszination angeht, das Wasser reichen. (Rainer Bublitz 09/2005)

Myst
Originaltitel: The Ages Of Myst

Entwickler: Cyan Worlds, Inc., 1993

Genre: Graphic-Adventure (Point & Click)

Plattformen: Win, PSX, Mac OS 8/9

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