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Tomb Raider - Featuring LARA CROFT

Die Jagd nach dem Scion

1996 eroberte eine junge britische Archäologin und Abenteuerin zunächst die Grabmäler indianischer Götter in Peru, altägyptische Heiligtümer und das als verschollen geltende Atlantis. Anschließend die ganze Welt. Ihr Markenzeichen war ein roter Pferdeschwanz, der ihr den Beinamen "Divine Ponytail" eintrug. Schließlich schaffte sie es sogar auf das Titelblatt des amerikanischen Time-Magazins. Die Welt erfuhr, dass sie aus reichem Hause kam, 1,79 m groß war und sich ihr Idealgewicht durch gebackene Bohnen auf Toast erhielt.

Alles in allem legte sie also eine echte Traumkarriere hin. Der einzige Wermutstropfen: Sie war nicht aus Fleisch und Blut, sondern bestand aus Pixeln und Polygonen. Ihr Name war Lara Croft, sie war der Star des neuen Action-Adventures TOMB RAIDER featuring Lara Croft von Core/Eidos.

Lara Croft

Meistens sehen wir Lara von hinten. Bei diesem schönen Rücken ist das aber kein Manko

Die Story

Gleich zu Beginn des Spiels beobachtet der Spieler, wie Lara von einer gewissen (und irgendwie zwielichtig wirkenden) Nadla überredet wird, in den peruanischen Anden nach einem geheimnisvollen Artefakt zu suchen.

Schnitt. Lara stapft, gefolgt von einem einheimischen Begleiter, durch den Schnee auf eine Felswand zu. Während sie hineinklettert und durch das Auslösen eines versteckten Mechanismus den Eingang zu einer Höhle öffnet, wird ihr Begleiter unten von Wölfen zerrissen. Ja, das Leben ist hart (wovon sich der Spieler im weiteren Verlauf des Spiels noch oft überzeugen kann). Lara betritt die Höhle, hinter ihrem Rücken schließt sich das Tor. Ab nun übernimmt der Spieler. Dieser stellt zunächst einmal erfreut fest, dass er Lara völlig frei durch die live gerenderte 3-D-Welt dirigieren kann. Dabei sieht er Lara in der Regel von hinten, aus der 3.-Person-Perspektive. Zu Laras Fähigkeiten gehören Gehen, Laufen, Schießen (mit unterschiedlichen Waffen), Klettern, Springen und - wie sich später zeigt - Schwimmen und Tauchen. Dabei bewegt sie sich mit einer erstaunlichen Anmut und Natürlichkeit.

Lara Croft

Im Verlorenen Tal waren die Uhren vor 65 Mio. Jahren stehen geblieben. Bis vor kurzem gab es dort sogar noch Dinos. Lara kam und setzte dem schuppigen Spuk ein Ende

Lara muss nun nicht nur das Artefakt, sondern auch einen Weg aus der Höhle finden. Keine leichte Aufgabe, wie sehr schnell klar wird. Während sie durch die verlassene Inka-Stadt Vilcabamba und das "Verlorene Tal" irrt, wird sie von Fledermäusen, Wölfen, Bären, Velociraptoren und sogar einem T-Rex attackiert. Ausgeklügelte Fallen machen ihr das Leben schwer, sie muss einige Rätsel lösen und versuchen, in der verwirrenden fremden Welt die Orientierung zu behalten. Als sie schließlich in der Grabkammer des Qualopec das besagte Artefakt findet, ist sie um einige Erfahrungen reicher. Und um die Erkenntnis, dass sie von Nadla missbraucht wurde - das Artefakt ist nur einer von drei Teilen eines geheimnisvollen "Scion".

Schnitt. Der Spieler kann sich entspannt zurücklehnen und zusehen, wie Lara in die Geschäftsräume von "Nadla Technologies" eindringt. Im Büro von Nadla liest sie die Aufzeichnungen eines Mönchs. Darin ist die Rede davon, dass sich irgendwo im Kloster "St. Francis Folly" das Grab des Tihocan befindet, einem der drei mythischen Herrscher von Atlantis und Hüter eines der drei Teile des Scion.

Von dem Scion, so erfährt Lara, geht eine gottähnliche Macht aus, um Unheil zu verhindern, wurde er von den alten Herrschern aufgeteilt.

Schnitt. Der Spieler findet sich mit Lara in den mythologischen Stätten Roms wieder. (Bewundernswert, wie mühelos Lara das gelingt, wovon Heerscharen von Archäologen seit Jahrhunderten träumen ...) Die Aufgabe: natürlich den zweiten Teil des Scion finden. Dafür erforscht Lara das unheimliche Kloster "St. Francis Folly", ein unterirdisches Kolosseum, den Palast des Midas und schließlich das Grab des oben bereits erwähnten Tihocan. Gegner, die sich ihr in den Weg stellen, sind Gorillas, Ratten, Löwen und Feuerball schleudernde Fabelwesen (unten Pferd, oben Mensch). Im Grab des Tihocan kann Lara dann endlich den zweiten Teil des Scions aufnehmen und in ihrem Rucksack verstauen.

Schnitt. Lara ist nun in der ägyptischen Stadt Khamoon (natürlich auch unterirdisch) gelandet und muss den Zugang zum Heiligtum des Scion finden. Wie sich schnell herausstellt, ist das aber leichter gesagt als getan - zunächst machen ihr schwarze Panther das Leben schwer, dann sehr unangenehme (weil quicklebendige) Panthermumien.

Lara Croft

Anstelle des Föns hätte Lara vielleicht doch besser eine Taschenlampe eingesteckt

Im Heiligtum des Scion angekommen, hat sie es außerdem mit roten Flugdämonen und den schon vom Grab des Tihocan bekannten Pferdemenschen zu tun. Auch die Fallen, die auf sie warten, sind nun deutlich hinterhältiger als in den früheren Spielabschnitten: In engen Gängen kommt schon mal eine große Steinkugel angepoltert und droht, Lara zu zerquetschen, und in dunklen Ecken gibt es ein deutlich erhöhtes Aufkommen an fiesen Stachelgruben. Dem aufmerksamen Spieler gelingt es schließlich aber dennoch, Lara zum letzten Teil des Scion zu führen (regelmäßiges Sichern ist dafür allerdings Voraussetzung).

Schnitt. Tatenlos muss der Spieler ansehen, wie Lara beim Verlassen des Heiligtums des Scion von Nadla und ihren finsteren Gefolgsleuten abgefangen und ihr der mühsam erworbene Scion abgenommen wird. (Nicht auszudenken, was Nadla damit machen wird ...) Zum Glück kann Lara - immer noch ohne Zutun des Spielers - entkommen. Heimlich fährt sie mit auf Nadlas Schiff nach Atlantis.

Schnitt. Lara steht in einer Mine, aus der Ferne weht das Geräusch von Hacken und Schaufeln herüber. Hier wird tatsächlich noch gearbeitet! Wie sich herausstellt, legt "Nadla Technologies" hier den Zugang zu Atlantis frei. Darauf kann Lara aber nicht warten, denn sie muss Nadla finden, um weltumspannendes Unheil zu verhindern. Lara wäre aber nicht Lara, wenn sie nicht auf eigene Faust einen Zugang finden würde. In Atlantis erwartet sie der blanke Horror - sie muss sich ihren Weg durch Gänge mit organischen, wabernden roten Wänden bahnen und sich gegen allerlei seltsame Kreaturen zur Wehr setzen.

Schnitt. Der Spieler sieht Nadla, die in einen seltsamen Apparat eingespannt ist. Vor ihr stehen drei Gestalten - offensichtlich die drei Hüter des Scion - und verdammen sie für ihren Frevel. Nadlas Blut, ihr Hirn und ihr Geist sollen auf ewig von Eis bedeckt sein. Eine Aussicht, die Nadla keineswegs zur Vernunft bringt oder auch nur kleinlauter werden lässt. "Nadla, sieh deiner ewigen Unruhe ins Auge", verkündet eine der Gestalten genervt (eine Aussicht, bei der prompt auch dem Spieler das Blut in den Adern gefriert). Ein Hebel wird umgelegt, dann versinkt die Apparatur mit Nadla in einem Zylinder, der sich über ihr schließt.

Lara Croft

Ägyptische Grabkammern zu erforschen macht Spaß, ist aber nichts für schreckhafte Gemüter. Man weiß nie, wer oder was hinter der nächsten Ecke wartet

Schnitt. Der Spieler hat wieder das Kommando über Lara und muss sich mit ihr in einer Welt behaupten, in der es vor feindlich gesonnenen Aliens und anderen bösartigen Kreaturen nur so wimmelt. Schließlich findet sie den Scion auf einem Podest. Nachdem sie ihn mit ihren Pistolen zerschossen hat, fängt die Erde an zu beben. Höchste Zeit, zu verschwinden! Leider kein einfaches Unterfangen, und dann stellt sich ihr plötzlich auch noch Nadla entgegen. Ist die tatsächlich noch am Leben? Ohne Zweifel ja, und obendrein kann sie jetzt sogar fliegen und Feuerkugeln verschießen und ist offensichtlich dem Wahnsinn verfallen. Nach einem heftigen Kampf (mit gerechtem Ausgang) kann Lara Atlantis mit knapper Not entfliehen. Sie rettet sich auf Nadlas Schiff, im Hintergrund explodiert die Insel Atlantis und versinkt im Meer. Ende.

Lara Croft

Atlantis gibt es nicht? Vonwegen! Man muss nur wissen, wo man es findet! Leider haben sich dort im Laufe der Jahrtausende einige unangenehme Lebensformen herausgebildet

Die Atmosphäre

Was sich hier relativ trocken liest, entpuppt sich als äußerst packende Angelegenheit. Das Spiel ist hart, düster und grausam. Und unglaublich spannend! Statt auf dumpfes Geballere setzt es auf ein kluges Gameplay und eine atmosphärisch dichte Spielwelt, die den Spieler in ihren Bann zieht und ein wachsendes Gefühl der Beklemmung erzeugt. Wenn Lara in den Pyramiden, ganz allein tief unter der Erde, offenbar Millionen von Lichtjahren entfernt von der Zivilisation und allem menschlichen Leben, auf Panthermumien trifft, oder die albtraumhafte Atlantis-Welt nach Aliens durchsucht, sind feuchte Hände garantiert. Das Gefühl der Beklemmung wird noch verstärkt durch die raffinierte Ausleuchtung - der Horizont ist stets in Dunkel getaucht - und die gruselige Geräuschkulisse.

Die Grafik

Grafisch kann Tomb Raider I natürlich nicht mit den Spielen neuester Generationen konkurrieren. Das tut dem Spielspaß aber keinen Abbruch. Die fiktive Spielwelt ist überaus glaubwürdig gestaltet, und um sie komplett zu erforschen, braucht der Spieleanfäger wohl 100 Stunden. Ein Profi kann es in 30 Stunden schaffen. (Rainer Bublitz 02/2005)

Die Musik

Die mysteriöse und gleichzeitig wehmütige Titelmelodie besitzt einen hohen Wiedererkennungswert und prägt die Atmosphäre entscheidend; das Thema der Titelmelodie wird im Spiel immer wieder aufgegriffen:

Name: Tomb Raider Featuring LARA CROFT

Entwickler: Core Design, 1996

Genre: Action-Adventure

Plattformen: Win, PSX, Mac OS 8/9

Dia-Show

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