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News 2011

Down In The Valley

Oct-12-2011

Written by Rainer Bublitz; played and produced by Rainer Bublitz & Ulli Tepelmann; Vocals: Rainer

Ein echter Blues, mit scheppernder Slide-Gitarre und den typischen Harmonien. Die Aufnahme entstand im Rahmen unseres Blues-Projekts. Der Gesang ist tatsächlich von mir ... Ulli setzte mit der zweiten Stimme das Sahnehäuptchen auf:



[Lyrics]

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[CandyHouse 2000]

Armee im Schatten

Oct-12-2011

"L'armée des ombres", F/I 1969; Regie: Jean-Pierre Melville

Armee im Schatten

Die berühmte Eingangssequenz

Armee im Schatten

Auch in Frankreich gab es Lager

Armee im Schatten

Gerbier setzt für den Widerstand sein Leben aufs Spiel

Armee im Schatten

Die Nazis kennen kein Erbarmen

Armee im Schatten

Mathilde ist mutig, aber ist auch nur ein Mensch

Armee im Schatten ist ein Film über die französische Résistance im von den Nazis besetzten Frankreich. Im Mittelpunkt steht Philippe Gerbier (Lino Ventura), ein ranghohes Mitglied des Widerstandes. Der Film zeigt die tägliche Bedrohung und die Konsequenz bei Entdeckung: Folter und Tod. Dieses Schicksal droht Gerbier gleich zu Anfang des Films, denn er ist von einem Kollaborateur aus den eigenen Reihen verraten worden. Ihm gelingt die Flucht, und von nun an muss er untertauchen, da sein Gesicht bekannt ist. Er erlebt, wie Mitkämpfer weniger Glück haben und von den Nazis zu Tode gefoltert werden. Eine seiner engsten Vertrauten ist Mathilde (Simone Signoret), die aber schliesslich auch in die Hände der Nazis gerät ...

Melville weiß, wovon er erzählt, denn er war selbst Mitglied der Résistance. Zusätzliche Authenzität erhält der Film dadurch, dass er auf wahren Begebenheiten beruht. Wenn im Abspann lakonisch vom weiteren Schicksal der Akteure berichtet wird, erweckt das beim Zuschauer grenzenloses Grauen.

Armee im Schatten ist kein Action-Film, sondern wird in einer nüchternen, fast dokumentarischen Sprache erzählt. Aber er erzeugt eine atemlose Spannung, die den Zuschauer mitreißt und nicht mehr loslässt. Das Entsetzen kommt auf leisen Sohlen, aber wirkt tief und äußerst nachhaltig.

Seine Wirkung verdankt der Film nicht nur einem superben, sorgfältig ausgearbeiteten Script, sondern auch einer meisterlichen Bildsprache. Und natürlich den Darstellern - es wäre ungerecht, hier allein die Leistungen der beiden Hauptdarsteller hervorzuheben, denn das gesamte Ensemble, bis in die kleinste Nebenrolle, agiert absolut glaubwürdig und überzeugend. Alle Figuren haben Schwächen und begehen Fehler, aber sie werden uns glaubhaft nahegebracht und dabei niemals denunziert.

Ganz klare Empfehlung für jeden, der großes Kino zu schätzen weiß.

Bewertung

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[Filme 1960 - 1969]

Hühnchen in Essig

Jun-02-2011

"Poulet au vinaigre", F 1985; Regie: Claude Chabrol

Inspektor Lavardin

Zwischen Louis und Henriette bahnt sich etwas an

Inspektor Lavardin

Diese Herren sind nicht so ehrwürdig, wie sie sich geben

Inspektor Lavardin

Der Kommissar geht um ...

Inspektor Lavardin

Madame Cuno greift zu drastischen Mitteln

Eine kleine Provinzstadt in Frankreich ist Schauplatz dieser bitterbösen Krimiposse. Die im Rollstuhl sitzende Witwe Madame Cuno (Stéphane Audran) und ihr Sohn Louis (Lucas Belvaux) müssen sich gegen einige Honoratioren der Stadt zur Wehr setzen, die sie aus ihrem Haus vertreiben wollen, da das Grundstück lukrative Geschäfte verspricht. Aber so wehrlos, wie es zunächst aussieht, sind Madame Cuno und ihr Sohn durchaus nicht - es ist z.B. ausgesprochen hilfreich, dass Louis als Zusteller in dem Kaff tätig ist und er und seine Mutter durch das heimliche Lesen der Korrespondenz bestens über die Pläne ihrer Gegner informiert sind. Kompliziert wird die Situation, als sich Louis in die Kollegin Henriette (Pauline Lafont) verliebt, denn seine Mutter reagiert eifersüchtig ...

Bald gibt es erste Tote zu beklagen, und die rufen Inspektor Lavardin (herrlich fies: Jean Poiret) aus Paris herbei. Lavardin hat sehr eigene Ermittlungsmethoden und schreckt auch vor brutalen Misshandlungen nicht zurück. Aber sein Vorgehen bringt immerhin recht schnell Licht in die Angelegenheit.

Die scheinbar klare Rollenverteilung - hier die Bösen, dort die armen Opfer, und zum Schluss der gute Polizist, der alles aufklärt - wird sehr schnell und sehr gründlich verwischt, denn alle Parteien agieren mit der gleichen Skrupellosigkeit. Was sie unterscheidet, ist nicht die Wahl der Mittel, sondern einzig ihre Möglichkeiten. Und dabei erweist sich Lavardin als besonders effektiv, indem er seine Kompetenzen als Polizist völlig bedenkenlos überschreitet.

Hühnchen in Essig ist also ein typischer Chabrol. Was ihn - und, wie ich finde, sehr wohltuend - von Chabrols früheren Filmen unterscheidet, ist die ironische Distanz. Der Film hat einige ausgesprochen komische Aspekte, die ihm aber weder die Ernsthaftigkeit nehmen noch auf Kosten der Spannung gehen. Das erinnert an die Großtaten von Hitchcock, ist aber insgesamt galliger und subversiver.

Für mich ist Hühnchen in Essig einer der besten Filme Chabrols, und man kann ihn sich immer wieder angucken. Eine klare Empfehlung, und natürlich volle Punktzahl!

Bewertung

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[Filme 1980 - 1989]

Henning Mankell - Vor dem Frost

Apr-10-2011

München 2009 (Original: "Innan frosten", Stockholm 2002)

Vor dem Frost

Der Umschlag wirbt mit "brennenden Schwänen über einem See" und mit einem "lebendig" verbrannten Kalb; das ist Mankell-typisch grausam und verspricht eine spannende Geschichte mit geheimnisvollen Hintergründen.

Dieses Versprechen löst das Buch zu keinem Zeitpunkt ein. Vor dem Frost ist nur bedingt ein Kurt-Wallander-Roman, denn er führt Wallanders Tochter Linda ein, und den größten Teil der Geschichte erleben wir aus ihrer Sicht. Sie ist Polizeianwärterin, und obwohl ihr Dienst erst in ein paar Tagen beginnt - übrigens ausgerechnet in dem Präsidium, dem ihr Vater vorsteht -, wird sie an den Ermittlungen beteiligt. Und ermittelt prompt auf eigene Faust.

So entwickelt sich eine Geschichte um religiöse Fanatiker, die arg konstruiert wirkt und der es an Glaubwürdigkeit fehlt.

Die erste Hälfte des Buches hat mich gefesselt, aber dann beschlich mich zunehmend das Gefühl, vom Autor an der Nase herumgeführt zu werden. So erlebt man einige Kapitel aus der Sicht der Täter, nimmt an ihren Gedanken und ihrer verqueren Logik teil. Das fesselt zunächst tatsächlich ... aber dann kommt man plötzlich dahinter, dass diese "Tätersicht" zensiert wurde, dass der Autor einige Vorhaben der Täter daraus ausklammert, und das macht wütend. Dirty trick, Mr. Mankell!

Auch die zweite Ebene des Buches, der Konflikt zwischen Vater und Tochter, nutzt sich schnell ab, weil Mankell es nicht versteht, diesen Konflikt glaubwürdig rüberzubringen. Das wird besonders deutlich, wenn Vater und Tochter sich streiten und es zu nicht nachzuvollziehbaren Aggressionausbrüchen kommt.

Übrigens, die Frage, warum die armen Tiere den Feuertod starben, wurde nicht schlüssig beantwortet. Oder habe ich etwas nicht verstanden? Ich glaube eher, die Episode wurde aus reiner Sensationshascherei eingebaut. Ein Verdacht, der einem auch bei etlichen anderen Stellen kommt.

Immerhin ist das Buch in einer angenehmen, flüssigen Sprache erzählt, und das rettet ihm den dritten Stern.

Bewertung

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[Krimis 2000 - 2009]

Mexican Blues

Apr-09-2011

Written by Rainer Bublitz; played and produced by Rainer & Ulli Tepelmann

Ein Instrumental, das sich spanischer Flamenco-Harmonien bedient. Fängt in G an, wird aber in Eb aufgelöst (und steht tatsächlich auch in Eb). Ulli steuerte die Rhythmen bei:



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[CandyHouse 2000]

Jan Costin Wagner - Das Schweigen

Mar-23-2011

München 2009

Das Schweigen

Das kann kein Zufall sein und verheißt nichts Gutes: Ein junges Mädchen verschwindet spurlos, ihr Fahrrad und ihre Tasche werden exakt an der Stelle gefunden, an der vor 33 Jahren schon einmal ein Mädchen verschwand; auch damals waren das Fahrrad und eine Tasche zunächst die einzige Spur, der Leichnam des vergewaltigten Mädchens wurde ein paar Wochen später in einem nahegelegenen See gefunden. Der Fall wurde nie aufgeklärt.

Erfüllt von düsteren Vorahnungen nimmt der finnische Kommissar Kimmo Joentaa die Ermittlungen auf. Besonders schwer fällt ihm der Kontakt mit den Eltern der Vermissten, denn er kann sich nur zu gut in ihre Seelenlage versetzen - hat er doch selbst vor gar nicht langer Zeit einen schweren Verlust erlitten, als seine Frau an Krebs verstarb.

Der Leser begleitet Joentaa bei seinen Ermittlungen, nimmt an seinen Gedanken teil und erhält Einblicke in seine innere Welt. Dazwischen gestreut sind Kapitel, in denen uns der Autor die Welt aus den Augen der Täter zeigt ...

Das Schweigen ist mehr als ein Krimi, es ist auch eine Abhandlung über Schuld, Verdrängung und Sühne. Und über Trauer: In Joentaas Gedankenwelt ist seine verstorbene Frau noch immer so präsent wie am Tage ihres Ablebens, er hält Zwiesprache mit ihr, besucht ihr Grab und gibt sich immer wieder der Phantasie hin, wie es wäre, wenn sie noch lebte. Dabei vollbringt der Autor das Künststück, das keinesfalls als deprimierendes Rührstück rüberzubringen; im Gegenteil, wir erleben die tiefe Trauer eines ganz normalen, gesunden Menschen, und wir ahnen, dass ihn diese Trauer in seinem Leben wohl nie mehr verlassen wird. Und dennoch ist Joentaa durchaus ein lebensbejahender Mensch, zwar mit vielen melancholischen Augenblicken, aber keineswegs ein "Trauerkloß". Das ist bewegend, aber zieht niemals runter.

Fast gerät der Fall darüber ins Hintertreffen. Aber nur fast, denn auch wenn die Täterfrage schon früh beantwortet scheint, so ist es zum einen ungemein spannend, Einblicke in das Seelenleben der Täter zu gewinnen; zum anderen bietet die Auflösung einige völlig unerwartete (und für das Genre absolut untypische) Wendungen.

Jan Costin Wagner, ein deutscher Krimiautor, der die Hälfte des Jahres in Finnland verbringt, hat mit Kommissar Joentaa eine authentische und faszinierende Figur geschaffen und es damit auf Anhieb in die Bestenlisten geschafft. Zu Recht. Das Schweigen ist der zweite von (zu diesem Zeitpunkt) drei Romanen um den finnischen Ermittler, und, wie ich finde, der beste (von drei außergewöhnlich guten).

Natürlich gibt es von mir dafür 5 Sterne!

Bewertung

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[Krimis 2000 - 2009]

Arnaldur Indri∂ason - Kälteschlaf

Mar-22-2011

Köln 2011 (Original: "Har∂skafi", Reykjavík 2008)

Kälteschlaf

Eigentlich könnte Kommissar Erlendur die Sache abhaken und sich entspannen: Die junge Frau, die in einem Ferienhaus an Islands geschichtsträchtigem See Þingvellir von der Decke baumelt, hat unzweifelhaft Selbstmord begangen; jegliche Fremdeinwirkung wird ausgeschlossen und der Fall offiziell zu den Akten gelegt.

Aber dann taucht eine junge Frau in seinem Büro auf, erklärt, die beste Freundin der Verstorbenen zu sein und überreicht ihm ein Tonband. Darauf ist das Protokoll einer Séance, an der die Verstorbene kurz vor ihrem Tod teilgenommen hat. Erlendur wird misstrauisch und fängt an, auf eigene Faust (und ohne Einweihung seiner Vorgesetzten) zu forschen. Erste Gespräche mit dem Ehemann und Freunden der Verstorbenen bestärken ihn sehr bald in seiner Ahnung, dass etwas nicht stimmt, und als er tiefer in das Vorleben der Toten eintaucht, setzen sich einzelne Puzzle-Teile nach und nach zu einer unglaublichen Geschichte zusammen ...

Mehr will ich hier nicht verraten. Dieser Krimi kommt ganz ohne Action und (fast) ohne Blut aus, aber bietet atemlose Spannung bis zum Schluss. Dabei ist der Leser immer ganz auf der Höhe von Erlendur, kann wie dieser kombinieren und miträtseln.

Die Geschichte ist ungewöhnlich und auch etwas gruselig, aber klug und absolut glaubwürdig gesponnen; Logiklöcher konnte ich jedenfalls keine erkennen. Zudem wird sie in einer zwar unspektakulären, aber sehr angenehmen Sprache erzählt. Die Figuren wirken ohne Ausnahme echt und lebendig, was wohl auch an den ungemein realistischen Dialogen - die einen Großteil des Buches ausmachen - liegt.

Keine Frage, dieser Krimi aus Island hat fünf Sterne verdient!

Bewertung

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[Krimis 2010 - 2019]

Street

Mar-06-2011

Spontane Fotos

Spontane Straßenfotos

Gestern wurde ich auf der Straße von vier jungen Männern angesprochen, ob ich nicht ein paar Fotos von ihnen machen könnte. Machte ich natürlich nur allzu gern ... auch wenn ich leider nur ein Weitwinkelobjektiv dabei hatte.

Eine leichte Nachbearbeitung brachte etwas Dramatik in die Fotos:

[Street]

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[Fotos]

Rattlesnaked

Feb-25-2011

Written, played & produced by Rainer Bublitz & Ulli Tepelmann; Spanish Voice: Ulli

Und noch ein Song aus unserem Zyklus "Under Spanish Arcades". Komplett mit echten Instrumenten eingespielt. Klingt ein wenig nach Filmcandyhouse, und das ist beabsichtigt:



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[CandyHouse 2000]

Johan Theorin - Nebelsturm

Feb-24-2011

München 2009 (Original: "Nattfåk", Stockholm 2008)

Die Therapeutin

Ein Nebelsturm ist ein gefürchteter Schneesturm, der in Begleitung von Eis und Nebel gelegentlich über die Insel Öland vor der Ostküste Dänemarks hinwegfegt. "Es gilt als lebensgefährlich, sich bei Fåk aus dem Haus zu wagen" (so der Buchtext).

Dieser Krimi gleichen Namens spielt auf zwei Ebenen: Zum einen lesen wir die Briefe einer Mirja Rambe, in denen sie von Mythen und Unglücksfällen auf der Insel Öland aus den letzten 150 Jahren berichtet; dies ist offensichtlich als Warnung gemeint. Auf der anderen, im Heute stattfindenden Ebene, erfahren wir von der Familie Westin, die den alten Hof Åludden auf Öland bezieht. Sehr bald wird die vierköpfige Familie von einem schrecklichen Unglück erschüttert (und dezimiert) ...

Auch wenn es vielleicht zunächst einen anderen Anschein hat, hat dieses Unglück einen sehr realen, nicht-mythischen Hintergrund: Es handelt sich um ein Verbrechen, dessen Wurzeln weit in die Vergangenheit reichen und sich nur nach und nach erschließen. Mehr möchte ich nicht verraten ...

Nebelsturm ist ohne Frage ein Ausnahmekrimi. Ich kannte den Autor nicht, aber habe das Buch, das nur wenig "Action", aber atemlose Spannung serviert, verschlungen. Die Geschichte wird in einer zwar einfachen, unprätentiösen, aber angenehm zu lesenden Sprache erzählt, die Figuren werden lebendig dargestellt und agieren glaubwürdig. Ein reines Lesevergnügen!

Etwas ärgerlich ist der Schluss. Die Auflösung ist zwar absolut logisch und realistisch (und nicht unbedingt vorhersehbar), aber das Finale wirkt reichlich inszeniert und unnötig dramaturgisch aufbereitet. Das hätte das Buch definitiv nicht nötig gehabt, und deshalb gibt es bei mir auch nur 4 Sterne. Das ändert aber nichts daran, dass ich es uneingeschränkt empfehle!

Bewertung

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[Krimis 2000 - 2009]

Camilla Grebe/Åsa Träff - Die Therapeutin

Feb-13-2011

München 2011 (Original: "Nattfåk", Stockholm 2009)

Die Therapeutin

Siri Bergman ist Psychotherapeutin in Stockholm. Täglich widmet sie sich in ihrer Praxis ihren Patienten, hört sich deren Nöte und Sorgen an und sucht nach Lösungen. Dabei bräuchte die junge Frau eigentlich selbst dringend Hilfe, denn seit ihr Mann beim Tauchen ums Leben kam, leidet sie unter Depressionen und panischer Angst vor Dunkelheit. Das etwas abgelegene Haus an der Küste, das sie mit ihrem Mann bewohnt hatte, will sie trotzdem nicht verlassen, schaltet stattdessen nachts alle Lichter an. Dann wird die Leiche einer ihrer Patientinnen aufgefunden, es passieren Unglücksfälle, und es gibt weitere Tote in ihrer Umgebung. Und es wird immer klarer, dass sie das eigentliche Ziel des offensichtlich psychopathischen Killers ist ...

Okay, die Geschichte ist nicht wirklich originell und weist zudem ein paar kleinere (und ein etwas größeres ... ;-)) Logiklöcher auf; was dieses Buch aber trotzdem zu einem echten Lesevergnügen und Krimi-Highlight macht, sind die Sprache und die Hauptfigur. Das Buch wird in der Ich-Form aus der Sicht der Hauptakteurin erzählt, und die ist eine durch und durch widersprüchliche Person, mutig und ängstlich, munter und niedergeschlagen. Uns lässt sie an ihren Reflexionen teilhaben, und das auch noch psychologisch sehr fundiert (eine der beiden Autorinnen ist übrigens selbst Psychotherapeutin ...). Mich hat das immer wieder an Fräulein Smilla erinnert, auch wenn Die Therapeutin nicht ganz an diesen Klassiker heranreicht.

Für mich war der Täter nicht vorhersehbar, im Gegenteil: Bis kurz vorm Schluss ist jeder aus dem Bekannten- und Patientenkreis von Siri verdächtig, und das erzeugt eine Stimmung, die auch beim Leser Paranoia auslösen kann.

Ich habe das Buch verschlungen und kann es jedem empfehlen, der auch leise Passagen mag, nicht zu viel Blut erwartet und eine gute Sprache und klischeefreie Erzählweise zu schätzen weiß. Auch wenn die Logiklöcher den Lesespaß kaum zu trüben vermögen, habe ich trotzdem einen Stern abgezogen.

Bewertung

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[Krimis 2010 - 2019]

Chicago

Feb-12-2011

Bastian in Windy City

Bastian in Chicago

Chicago ist mit 2,8 Mio Einwohnern die drittgrößte Stadt der USA

Im Januar 2011 fuhr mein Sohn Bastian im Rahmen einer von der Uni organisierten Studienreise für acht Tage nach Chicago und brachte eine Menge guter Fotos mit:

[Chicago]

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[Fotos]

I See The Light

Feb-09-2011

Written, played & produced by Rainer Bublitz

Ein Song, der die Geschichte von "Under Spanish Arcades" fortführt. Ziemlich melancholisch geraten ... aber so sollte es auch sein.

Die Vocals sind natürlich wieder von Ulli, das Arrangement und die Instrumente stammen von mir:



[Lyrics]

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[CandyHouse 2000]

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